Welche Zukunft möchten WIR uns gemeinsam schaffen? schließen

Die drei Säulen der Nachhaltigkeit

… sind sowohl das Maxime auf der sich die Handlungen unserer Stiftung aufbauen, wie auch die Leitlinien nach denen wir unsere Veranstaltungen konzipieren.

 

Im Mittelpunkt des Konzeptes der nachhaltigen Entwickung steht die Notwendigkeit, das Zusammenwirken dreier Säulen – Umwelt-Soziales-Wirtschaft – eingängig zu betrachten. Unabhängig vom Kontext bleibt der Grundgedanke derselbe: Menschen, Lebensräume und Wirtschaftssysteme sind eng miteinander verknüpft. Wir können diese Wechselbeziehungen ein paar Jahre oder auch Jahrzehnte außer Acht lassen, früher oder später wird sich dies aber negativ bemerkbar machen.

Tatsache ist, dass wir von Ökosystemen und Ökosystemleistungen abhängig sind, und zwar bei allen unseren Aktivitäten: bei der Leitung von Unternehmen, beim Aufbau von Gemeinden, bei der Deckung des Nahrungsbedarfs der Bevölkerung usw. Ganz gleich, ob es um den lebensnotwendigen Bedarf geht – Boden zum Anbau von Nahrungsmitteln oder sauberes Trinkwasser – oder um sekundäre, aber nicht minder wichtige Dinge wie die Sauerstoffproduktion durch Photosynthese oder die Abfallentsorgung durch Bakterien, kommen wir nicht umhin festzustellen, dass unsere Existenz von der Umwelt, aber auch von Vertrauensverhältnissen untereinander abhängig ist. Wenn wir diese Kapazitäten der Dreigliederung zur Erbringung dieser Leistungen schädigen oder gar zerstören kann das Konsequenzen haben, denen wir unvorbereitet gegenüberstehen.

Bei unseren Betrachtungen legen wir besonderes Augenmerk auf den Begriff des Sozialkapitals, welches eine bisher verkannte Größe für die langfristige Stabilität und den Erfolg einer Gesellschaft ist. Eine Gesellschaft ( oder auch Gesellschaftsgruppe), die mit sozialen Unruhen, Armut und Krankheit konfrontiert ist, kann auf Dauer nicht gedeihen. Wirtschaftliches Wohlergehen ist ohne soziales Wohlergehen unmöglich und umgekehrt und beide hängen von einer gesunden Biosphäre ab, die als Grundlage für nachhaltiges Wachstum unabdingbar ist.